Entwicklung einer Digital Transformation Roadmap

Die diva-e Digital Transformation Consulting GmbH (DTC) hat einen 8-Punkteplan entwickelt, wie sich Unternehmen der digitalen Transformation nähern können. Die empfohlenen 8 Module liefern dabei Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie hoch ist der digitale Veränderungsdruck und wie gut ist Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?
  • Wie sieht das unternehmensspezifische Transformationsziel aus?
  • Welchen Weg sollte das Unternehmen gehen um das Ziel zu erreichen?
  • Welchem Fahrplan sollte das Unternehmen entlang der Transformation folgen?

Modul 1: Digital Impact – Nullmessung

Bei der digitalen Nullmessung handelt es sich um eine quantitative und qualitative Analyse des digitalen Raums. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Gradmesser für den „digitalen Druck“ und etablieren die Außen-Ansicht auf das Unternehmen. Die zentrale Frage ist: Wie erleben Kunden Ihr Unternehmen entlang des Kaufentscheidungsprozesses bis in die Nutzungsphase und an welchen Punkten wird über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Services mit welcher Tonalität gesprochen?

Modul 2: Standortbestimmung mit dem Digital Maturity Model (DM3)

Das DM3-Modell misst den Reifegrad der Digital-Strategie eines Unternehmens. Basis sind Interviews mit Mitgliedern des Führungsteams und wichtigen Fachverantwortlichen des Unternehmens aus den Funktionsbereichen Strategie, Marketing, Vertrieb, Service, Produkt und Innovationsmanagement sowie IT und HR. Bereits zu diesem Zeitpunkt wird die Grundlage für das Change Management gelegt und häufig bereits der Entscheiderkreis für den weiteren Veränderungsprozess definiert. Die Gespräche liefern erste Gestaltungs- und Handlungsoptionen, decken aber auch Lücken auf.

Modul 3: Zusammenführung von interner und externer Analyse

Basierend auf der digitalen Nullmessung (extern) und der Verortung im DM3-Modell (intern) erfolgt eine SWOT-Analyse, um die eigenen Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken aus dem veränderten Kundenverhalten bewusst zu machen. So können bereits konkrete Fragestellungen und Aufgaben für die Strategieentwicklung abgeleitet werden. Das Unternehmen wird im Rahmen dieser Phase mit wichtigen Wettbewerbern seiner Branche sowie sogenannten „Digital Leaders“ verglichen. Möglich wird dieses Benchmarking durch den Datenpool des Social Media Excellence Kreises, eine Verbindung von über 300 führenden Unternehmen in Deutschland.

Modul 4: Ableitung der wichtigsten Entwicklungsfelder

Durch die Analyse der Module 1 bis 3 und ergänzt durch Workshops werden Entwicklungsfelder abgeleitet.

Modul 5: Zielbild entwickeln

Für jeden Entwicklungsbereich wird ein Zielbild charakterisiert. Es dient nicht nur als Richtschnur für den Transformationsprozess sondern auch als wichtiges Change Management Vehikel um wichtige Mitarbeiter auf eine gemeinsame Ausrichtung „einzuschwören“ und eine gemeinsame „Sprache“ zu entwickeln. Basis für das Zielbild ist auch eine Business Case Betrachtung um eine Maßnahmenpriorisierung zu ermöglichen. Am Zielbild werden auch Zielerreichungsgrößen (Key Performance Indicators – KPIs) festgemacht, die während des Transformationsprozesses den Fortschritt und den gegebenenfalls notwendigen Anpassungsbedarf reflektieren.

Modul 6: Transformationspfade wählen

Getreu dem Spruch „viele Wege führen nach Rom“ werden mögliche Transformationspfade definiert und evaluiert. Bei der Wahl des richtigen Pfades spielen sowohl der aktuell vorhandene Transformationsdruck als auch die Unternehmenskultur eine wichtige Rolle.

Modul 7: Roadmap

Basierend auf einem Transformationsziel pro Funktions- / Geschäftsbereich und dem jeweils gewählten Transformationsplan lässt sich eine Roadmap mit Aktivitäten-, Budget-, Ressourcen- und Zeitplanung entwickeln.

Modul 8: Umsetzung und Controlling

Wichtig bei der Umsetzung der entwickelten Roadmap ist die laufende Messung des Transformationsfortschritts anhand der vorab definierten KPIs.

Social Media Maturity Model (SM3)

Wie professionell betreiben Sie Social Media Marketing und -Management?
Zur besseren Selbsteinschätzung, zur kontinuierlichen Fortschrittskontrolle und zur Professionalisierung der eigenen Social Media Aktivitäten entstand zusammen mit dem Social Media Excellence Kreis das Social Media Maturity Model (SMMM).
Durch standardisierte KPIs unterstützt das Model Unternehmen branchenübergreifend bei der eigenen Standortbestimmung und Strategieentwicklung. Zudem erkennen die Unternehmen, wo sie im Vergleich zum Wettbewerb bzw. den „Digital Leaders“ stehen und wie ihre individuelle Roadmap für die operative Umsetzung aussehen muss. Die führenden Unternehmen des Social Media Excellence Kreises haben bereits ihren Reifegrad mit dem SM3 erfasst. Eine Zusammenfassung der Eckdaten wesentlicher Branchen finden Sie in der untenstehenden Grafik.

BANKEN

Der Bankensektor wird in erster Linie durch Direktbanken aber auch durch einzelne Filialbanken auf die Reifestufe des Explorer / Optimizer gehoben. Obwohl das Buzzvolumen und der Druck seitens der User im Social Web eher gering sind, besitzt die stark regulierte Branche häufig einen hohen internen Reifegrad mit definierter Prozesssteuerung.

CHEMIE & PHARMA

Die Chemie und Pharma Branche hat einen sehr niedrigen Social Media Reifegrad. Teilweise unterliegt die B2B-lastige Branche strengen rechtlichen Restriktionen und sieht bis auf Ausnahmen bislang keine Möglichkeit und Notwendigkeit eines umfassenden Social Media Engagements.

HANDEL

Die Branche spaltet sich zwischen Online- und Versandhandel sowie stationärem und Großhandel. Gerade der stationäre und Großhandel aber auch der Versandhandel versuchen sich in einzelnen Social Media Aktivitäten, ohne daraus bislang echte Geschäftsrelevanz zu ziehen. Und dies obwohl gerade hier Handlungsbedarf bestände, betrachtet man den stetig wachsenden Anteil des Onlinehandels.

IT / TECHNOLOGIE

Unter externem Druck stehend, begannen globale IT-Unternehmen wie Microsoft und Dell schon frühzeitig mit der umfassenden Integration eines Social Media Managements. Der Aufbau großer Communities und die Einbeziehung der User in Crowdsourcing- sowie „social by design“-Kampagnen sind Beispiele für die umfassende Verzahnung mit Geschäftsprozessen.

VERKEHR/LOGISTIK

Führend sind hier die Automobilhersteller, die mit verzahntem und integriertem Social Media Management die Gruppe der Enabler anführen. Beflügelt werden sie von einer großen Masse onlineaffiner Markenfans, die beispielsweise in Foren für starken Buzz sorgen.

TELE-KOMMUNIkATION

Mobilfunkunternehmen und Internetprovider bieten für riesige Kundenkreise professionellen Kundenservice und verfügen über eigene Communities im Social Web. Dem Druck der Kunden aber auch den Geschäftspotenzialen folgend bauen sie ihren Reifegrad kontinuierlich aus.